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Wallfahrten


 

Basilique de Saint-Hubert B-6870 Saint-Hubert 

In Folge eines starken Sturms in der Region von Saint-Hubert, äußern im Jahre 837 n. Chr. die Einwohner den Wunsch, eine Wallfahrt zum Grab des Heiligen Beschützers der Ardennen zu machen. Danach wird sehr schnell Sankt Hubertus als Patron des Waldes, der Jagd und der Tiere anerkannt, Tiere die er vor Tollwut schützt. Vom X. Jahrhundert an werden die Wallfahrten straff organisiert: ein Zeitplan wird für die Pfarrei-Gemeinschaften erstellt, die Sankt Hubertus verehren und um ihn um Schutz für die eigene Familie, die Güter und die Ernten zu bitten. 

Bis heute haben zwei große Wallfahrten mit mittelalterlichen Charakter Fortbestand :
 

  • Die Wallfahrt von Andenne (Pfingstsonntag in den geraden Jahren). 

Diese Wallfahrt datiert aus 1696. Diese Wallfahrt existiert aufgrund eines Wunsches der Einwohner von Andenne, als seinerzeit die große Pest grassierte. Dabei ist diese Wallfahrt alles andere als ein Touristen“spaziergang“ sondern eher eine wirkliche physische Leistung: 150 Kilometer in 3 Tagen!
 

  • Die Wallfahrt von Lendersdorf oder auch „die große Wallfahrt der Deutschen“ genannt, hat den Ruf die letzte große internationale Fuß-Wallfahrt Europas zu sein (Deutschland, Großherzogtum Luxemburg, Belgien). Sie durchquert die Eifel, die Oesling und die Hochardennen. Lendersdorf ist eine kleine deutsche Ortschaft, 160 km von Saint-Hubert entfernt. Die Wallfahrt dauert acht Tage vom Donnerstag des Christi-Himmelfahrt bis zum folgenden Donnerstag.