Die „d'jins d'amon nos-ôtes“An den Tagen des 21. Juli in Museum des Landlebens in Wallonien):
Fourneau Saint-Michel (Musée de la Vie Rurale en Wallonie)
B-6870 Saint-Hubert
Tel. : +32 84 21 08 90
Fax : +32 84 22 19 36
Folkloristische und handwerkliche Veranstaltungen.
Üblicherweise finden die Rendez-vous des Sommers, die „d'jins d'amon nos-ôtes“ an drei Tagen statt. Die unterschiedlichen Veranstaltungen über das Handwerk, die Berufe und Beschäftigungen von Damals, lassen die Häuser und Werkstätten des „Museums des Landlebens in Wallonien“ wieder aufleben.
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Fest des Sankt Hubertus (3 November)
B-6870 Saint-Hubert
Tel. : +32 61 61 30 10
Fax : +32 61 61 54 44
Erinnerung an der Heiligsprechung Hubertus.
Das Programm: * Ab 9 Uhr (Stadtmitte): handwerklicher Markt und verschiedene Unterhaltungen.
* Um 11 Uhr (Basilika): Messe gefolgt vom Tiere-Segen (vor der Basilika).
* Um 13 Uhr, Beginn der Reitrallye.
Ein wenig Geschichte...
Als Nachfolger von Lambert auf dem episkopalischen Sitz von Lüttich, stirbt Hubert am 30. Mai 727 und sein Körper wird in die Saint-Pierre-Kirche getragen, der Kirche, die er gegründet hatte. Im Jahr 743 findet die Ausgrabung seiner Reste statt, aber Hubertus soll nicht in Lüttich bleiben. Bischof Walcaud beschließt 825, Hubertus, der inzwischen heilig gesprochen war, nach Andage in die Ardennen zu verlegen.
Am Todestag von Hubertus im Jahr 727 begrub man seine Schale an seiner Seite. Aber im Jahr 743 ist diese Schale aus seiner Grabstätte herausgenommen worden. Mit dieser Schale wurden dann Heilungs-Riten an mit Tollwut erkrankten Patienten vorgenommen, die seit dem 9. Jahrhundert offiziell auch so bestätigt wurden.
Man berichtet davon noch Ende des 18. Jahrhundert (4.700 Heilungen zwischen dem 1. Januar 1845. und 12. Oktober 1860). Diese wunderbare Schale ist eines der Juwele der Basilika von Saint-Hubert.
Sankt Hubertus wird nicht am 30. Mai, seinem Todestag, gedacht, sondern am 3. November, dem Tag seiner Heiligsprechung.
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Großfeuer des « Mardi gras »
B-6971 Tenneville
Tel. : +32 84 45 54 26
Während des „Mardi gras“ beleuchten die Großfeuer mehrere Dörfer, insbesondere in der Gemeinde von Tenneville. Der Brauch der Großfeuer ist sehr alt und in der Provinz Luxemburg stark verankert. Pfannkuchen und Glühwein versüßen den Abend.
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Internationale Landwirtschaft-Messe (letztes Wochenende im Juli)
Rue des Aubépines 50
B-6800 Libramont
Tel. : +32 61 23 04 04
Fax : +32 61 23 04 09
Die Landwirtschaft-Messe von Libramont-Chevigny ist eines der Hauptereignisse des Landes von Saint-Hubert. Sie dauert 5 Tage.
Jedes Jahr kommen etwa 150.000 Personen um die technologischen Neuheiten der landwirtschaftlichen Welt zu beobachten. Prächtige Tiere werden ebenfalls vorgestellt, hauptsächlich Pferde und Horntiere. Aber die unumstritten spektakulärsten Ereignisse, sind die Pferde-Wettbewerbe.
Forstdemonstrationen (jeweils Montags und Dienstags in den ungeraden Jahren): Im Laufe der zwei Tage im Wald, entdecken die Besucher das Material, das für die forstwirtschaftliche Produktion und für den forstwirtschaftlichen Betrieb bestimmt ist.
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Internationale Tage der Jagd und der Natur (1. Wochenende im September)
B-6870 Saint-Hubert
Tel. : +32 61 61 30 10
Fax : +32 61 61 54 44
Programm
Am Samstag
* Von 10 Uhr bis 18 Uhr: Unterschiedliche Aktivitäten zu den Themen der Jagd und der Natur (vor der Basilika)
* Um 18 Uhr:messe von verschiedenen Sonneurs (Basilika)
* Um 20 Uhr 30: großes Konzert. Jagdhornbläsergruppe aus Heidelberg und weitere gesangliche und instrumentale Ensembles.
Am Sonntag
* Um 9 Uhr: Handwerklicher
* Um 10 Uhr: Begrüssungszeremonie durch die belgischen und ausländischen Parforcesonneurs und Hornbläser (Auf dem Vorplatz der Basilika)
* Um 11 Uhr: Feierliches Hochamt von belgischen und ausländischen Parforcesonneurs geblasen (Basilika) Segnung und Austeilung des Hubertusbrotes. Nach der Messe, Segnung der Hunde (vor der Basilika). In einer mittelalterlichen und folkloristischen Umgebung.
* Um 14 Uhr 30: Start des großen historischen Zuges. Dreizehn Jahrhunderte Geschichte defilieren in den Strassen der Stadt in einer echten lebenden Freske, die das Leben der Stadt darstellen (die Gründung des Klosters, die Bekehrung von Hubertus, die Übertragung des Heiligen Körpers von Hubertus, Pierre Joseph Redouté, usw.: 500 Statisten, etwa dreißig Wagen und Gruppen). * Um 17 Uhr: Schlussfeier - Konzert der Parforcesonneurs (Vor der Basilika)
Während der zwei Tage wird ein Handwerker-Markt im Ehrenhof des alten Abteiviertels aufgebaut.
Ein wenig Geschichte...
Um ca. 650 n. Chr. herum geboren, sieht Hubert, ein aquitanischer Adliger, bei einer Jagd zwischen den Hölzern einen Hirsch mit dem leuchtenden Bild des gekreuzigten Jesus. Aufgrund dieses außergewöhnlichen Ereignisses konvertiert er zum Christentum und wird Bischof von Maastricht. Um ca. 710 n. Chr. gründet er ein Kloster in Andage (künftig Saint-Hubert). Er stirbt im Jahr 727 in Tervuren und wird in Lüttich bestattet. Am 3. November 743 wird er kanonisiert. Am 30. September 825 wird er auf das Kloster von Andage verlegt. Folglich erfährt sein Kult eine außergewöhnliche europäische Verbreitung und wird Ziel unzähliger Wallfahrten.
Praktische Infos:
Es wird den Besuchern empfohlen die Fahrzeuge auf einem der Parkplätze zu lassen, die sich in der Umgebung der Stadt befinden, um das Zentrum zu Fuß zu erreichen.
Am Sonntag werden die Zugänge zur Stadt gesperrt, jeder Besucher wird gebeten, ein Eintrittsgeld zu bezahlen, um die organisierten Aktivitäten zu erleben. Ebenso und in Anbetracht der zahlreichen Gläubiger die an der Messe teilnehmen wollen, ist es ratsam sich früh genug zum Eingang der Basilika zu begeben. Im Übrigen erinnern wir daran, dass es verboten ist, Tiere in die Basilika mitzunehmen.
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klassische Musik
rue du Moulin 2
B-6870 Mirwart (Saint-Hubert)
Tel. : +32 84 46 60 97
Fax : +32 84 37 85 60
Jedes Jahr im Juli wird die klassische Musik geehrt, indem jedes Wochenende zwei Konzerte in einem anspruchsvollen Rahmen stattfinden (Basilika von Saint- Hubert, Kirche Saint-Gilles, Converserie...).
Für das diesjährige Programm, die Veranstaltungs-Orte und Termine entnehmen Sie die Daten bitte der Agenda.
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Samonios, die Ursprüngen von Halloween
Musée des Celtes, Place Communale 1
B-6800 Libramont
Tel. : +32 61 22 49 76
Fax : +32 61 22 49 76
Der Einzug der dunklen und kalten Jahreszeit markierte bei den Kelten den Beginn eines neuen Jahres. Die Speicher sind reichlich gefüllt, und das Festessen kann beginnen. Aber diese Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November ist auch eine offene Tür zur Welt der Götter und der Geister...
Dieses keltische Fest ist in Irland unter dem Namen „Samhain“ und auf dem Kontinent unter dem Name „Samonios“ / Hexen-Neujahr bekannt. Im 9. Jahrhundert n. Chr. wurde Sie durch die Kirche im Zuge der Christianisierung umbenannt in Allerheiligen (1. November) und den Toten(Sonn-)Tag (2. November). Später in den Vereinigten Staaten von Amerika bekam er dort den Namen „Halloween“.
Die Samonios-Verantstaltungswoche hat zum Ziel, sich an Allerheiligen unseres regionalen Kulturgutes und des keltischen Erbes zu erinnern. Das Ganze natürlich im festlichen Ambiente, wie es sich für „Halloween“ gehört.
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Spaziergänge zum Hirschröhren
B-6870 Saint-Hubert
Tel. : +32 61 61 30 10, +32 84 45 54 26
Fax : +32 61 61 54 44, +32 84 45 24 26
Die “Syndicats d’Initiative“ von Saint-Hubert und von Tenneville organisieren Wanderungen in die Wälder, die ein wenig bekanntes Phänomen entdecken lassen sollen: Das Hirschröhren. Die Periode des Röhrens erstreckt sich von Mitte September bis Mitte Oktober.
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Tage der Metzger (letzter Sonntag im September)
B-6870 Saint-Hubert
Die 1591 gegründete Bruderschaft der Metzger, wurde während der französischen Revolution abgeschafft. Sie wurde erfolgreich 1958 wieder ins Leben gerufen. Am Tag der Festlichkeiten der „Bruderschaft der Metzger“, kommen Menschen von überall her aus Belgien und den angrenzenden Ländern, aber auch die Metzgereischulen defilieren in der Stadt in Arbeitsgewand, Schürze und weißer Mütze und tragen auf ihren Schultern ihren Heiligen Beschützer.
10.15 Uhr: Zug der Bruderschaften durch die Stadt 11 Uhr: Messe in der Basilika, von Jagdhornmusik begleitet
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Wallfahrten
Basilique de Saint-Hubert
B-6870 Saint-Hubert
Basilique de Saint-Hubert
B-6870 Saint-Hubert
In Folge eines starken Sturms in der Region von Saint-Hubert, äußern im Jahre 837 n. Chr. die Einwohner den Wunsch, eine Wallfahrt zum Grab des Heiligen Beschützers der Ardennen zu machen. Danach wird sehr schnell Sankt Hubertus als Patron des Waldes, der Jagd und der Tiere anerkannt, Tiere die er vor Tollwut schützt. Vom X. Jahrhundert an werden die Wallfahrten straff organisiert: ein Zeitplan wird für die Pfarrei-Gemeinschaften erstellt, die Sankt Hubertus verehren und um ihn um Schutz für die eigene Familie, die Güter und die Ernten zu bitten.
Bis heute haben zwei große Wallfahrten mit mittelalterlichen Charakter Fortbestand :
Die Wallfahrt von Andenne (Pfingstsonntag in den geraden Jahren).
Diese Wallfahrt datiert aus 1696. Diese Wallfahrt existiert aufgrund eines Wunsches der Einwohner von Andenne, als seinerzeit die große Pest grassierte. Dabei ist diese Wallfahrt alles andere als ein Touristen“spaziergang“ sondern eher eine wirkliche physische Leistung: 150 Kilometer in 3 Tagen!
Die Wallfahrt von Lendersdorf oder auch „die große Wallfahrt der Deutschen“ genannt, hat den Ruf die letzte große internationale Fuß-Wallfahrt Europas zu sein (Deutschland, Großherzogtum Luxemburg, Belgien). Sie durchquert die Eifel, die Oesling und die Hochardennen. Lendersdorf ist eine kleine deutsche Ortschaft, 160 km von Saint-Hubert entfernt. Die Wallfahrt dauert acht Tage vom Donnerstag des Christi-Himmelfahrt bis zum folgenden Donnerstag.
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